Monster im Naturpark? Unser Soonwald ist unbezahlbar …
Wir setzen uns aktiv ein für erneuerbare Energien - aber wir sind gegen Windkraftanlagen im Soonwald!
Wind gesät – Sturm geerntet: 10 gute Gründe gegen Windkraftanlagen im Soonwald
- Windkraftanlagen der neuen Generation gehören grundsätzlich nicht in sensible Waldgebiete. Vielmehr sind Wälder selbst Teil des geforderten intelligenten Mix regenerativer Energien. Es macht wenig Sinn, eine Quelle mit der anderen zu erschlagen.
- Windkraftanlagen im Wald und nachhaltige Tourismusentwicklung schließen einander aus. Andere touristisch interessante Waldgebiete in Deutschland (auch in Rheinland-Pfalz!) verweigern sich daher erfolgreich den Windkraftanlagen (z.B. der Pfälzerwald). Warum also soll der Naturpark Soonwald-Nahe leiden?
- Der Soonwald gehört unstrittig zu den wertvollsten Waldgebieten Deutschlands. Nach Expertenmeinung ist er würdig, Nationalpark zu sein. Die Deutsche Umwelthilfe stuft ihn als „besonders schützenswerten Wald“ ein. Sensible Tierarten wie u.a. der Schwarzstorch, der Uhu und vor allem die Wildkatze werden die geplanten Eingriffe in den Wald mit ihrem Rückzug quittieren.
- Windkraftanlagen der neuen Generation destabilisieren den Soonwald. Die neuenWegetrassen bieten Angriffsflächen zu den Hauptwindrichtungen. Das steigert die ohnehin erhöhte Windwurfgefahr. Die in trockenen Sommern bestehende Waldbrandgefahr kann durch die Windkraftanlagen eine ungewollte Steigerung (z. B. durch heißgelaufene Lager, Blitzeinschläge) erfahren.
- Menschen im Soonwaldraum müssen mit massiven Beeinträchtigungen rechnen. Nachts wird der Soonwald durch die rote Beleuchtung einer Einflugschneise gleichen. Die Lebensqualität sinkt. Die Wertminderung in den umliegenden Gemeinden lässt Bevölkerungsabzug statt Zuzug erwarten. Haus und Grund verlieren massiv an Wert. Es entsteht finanzieller Schaden für private Eigentümer und die Gemeinden. Unattraktive Gemeinde = wenige Bewohner = geringe Steuereinnahmen.
- Die Entscheidung über Standorte von Windkraftanlagen benötigt eine überregionale – mindestens landesweite – professionelle Planung. Diese liegt nicht vor!
- Die Zahlungen der Windkraftanlagen-Betreiber an nur einige Gemeinden und bisher vorgeschlagene „Lösungen“ zur Verteilung der Gewinne bringen kaum überwindbaren Streit und Missgunst in bisher gute nachbarschaftliche Verhältnisse.
- Die wirtschaftliche Zukunft des Soonwaldraumes liegt in einer Stärkung der eigenen Kräfte: sanfter Tourismus, Bewahrung des Gleichgewichts in der Natur und Förderung verträglicher, wirklich zukunftsfähiger Wirtschaftsstrukturen.
- Der Hunsrück produziert schon jetzt mit seinen 75 stehenden Wind-Energie-Anlagen 41% des Strombedarfs im Kreis und hat damit das Ziel der Landesregierung „30% aus erneuerbarer Energie“ längst übertroffen.
- Der Zusammenbruch scheinbarer Gewissheiten in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage zeigt schmerzhaft und überdeutlich, wohin kurzsichtiges, nicht nachhaltiges Gewinnstreben führt.
Weitere Informationen:
www.gegenwind-soonwald.de
Verantwortlich: Initiative Soonwald eV., Hansjochen Staege, 55595 Winterbach, Tel: 06756/856


